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Sword Art Online - Staffel 1

Anime Review: Sword Art Online – Staffel 1

Sword Art Online, entweder man liebt diesen Anime oder man hasst ihn. Ein mittel Weg gibt es hier einfach nicht. Vor allem zu Beginn des Hypes von SAO, hat dieser wie kein anderer Anime die Community gespaltet. Zumindest kam mir dieses so vor. Die eine Hälfte hat den Anime gefeiert, liebt Sword Art Online. Während die andere Hälfte diesen in den Boden gestampft haben, bis zum geht nicht mehr.

Ich muss zugeben das ich eindeutig zur ersten Hälfte gehöre. Und noch heute gehört der Anime zu meinen absoluten Lieblings Anime. Aber gucken wir uns doch mal die Serie etwas genauer an.

Sword Art Online – Schwerter? WO?

Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es hier sicherlich das ein oder andere Schwert welches durch die Gegend geschwungen wird. Und wie der andere Teil des Namens verrät ist das ganze online. Was schließen wir also nun darauf?

Genau, es geht um ein online Spiel, wo das Hauptaugenmerk auf Schwertern liegt und nicht wie bei den meisten anderen Games, auf Zauber.

SAO – die Abkürzung vom Spiel, ist ein sogenanntes VRMMORPG ( Virtual Reality Massively Multiplayer Online Role-Playing Game ), welches von Akihiko Kayaba entwickelt wurde. Das besondere an dem Game ist die Tatsache das man komplett in die virtuelle Welt eintaucht. Mit Hilfe von dem sogenannten NerveGear, welches man wie einem Helm aufsetzt, kann man in die Welt von Sword Art Online, Aincrad eintauchen. Alle Signale die man ab da an an das Gehirn sendet, werden direkt auf den Charakter im Spiel weitergeleitet. In der wirklichen Welt ist man so gesehen für den Moment regungslos, bis man sich letztendlich ausloggt.

Kazuto Kirigaya oder im Spiel Kirito genannt ist einer der Hauptcharaktere und ein begeisterter Zocker, welcher sich schon enorm auf den Release vom Spiel freut. Im Spiel ankommen, musste er leider schnell feststellen, so wie viele weitere Spieler auch, dass es gar keinen Logout Button gibt, mit dem man aus dem Spiel kann. Denn genau dies hatte der Entwickler des Spiels vorgehabt. Die Bedingung von Akihiko Kayaba war, dass man alle Ebenen im Spiel bezwingt – denn dann würden alle Spieler freigelassen. Sollte jedoch jemand versuchen von draußen das NerveGear auszuschalten, so würde dieser Spieler nicht nur im Spiel sterben, sondern auch im richtigen Leben. Dies gilt aber auch dann, wenn der Spieler im Spiel durch einen Monster getötet wird.

Im Grunde ist das ganz grob die Handlung von dem Spiel. Sicherlich kann man das Ganze noch ausschmücken mit mehr Details. Aber im Grunde braucht man nur das wissen. Wie das Ganze aber letztendlich ausgeht, werde ich natürlich nicht verraten.

Die Charaktere aus Sword Art Online

Natürlich dürfen die Charaktere nicht fehlen, was wäre das auch für eine Story, wenn eine Serie keine Charaktere hat? Einen der Protagonisten haben wir ja nun schon kennengelernt. Kazuto Kirigaya oder auch Kirito, wie er im Spiel heißt.

Er trifft während seines Abenteuers auf viele weitere Spieler.

Die Charaktere selbst passen eigentlich ganz gut in den Anime. Allerdings fand ich Kirito – vor allem zu Beginn des Anime, relativ nervig und störend. Das lag auch einfach daran das es mir selbst tierisch auf die Nerven ging, wie er gehandelt hat. Denn er wollte alles alleine machen und hatte irgendwie eine leicht egoistische Art an sich, die es mir sehr schwer gemacht hat, diesen Charakter zu mögen.

Anders war es zum Beispiel bei Asuna. Diesen Charakter konnte ich eigentlich von Beginn an leiden. Während Asuna zum Anfang hin noch relativ zurückhaltend war und man auch nie wirklich dachte das sich dieser Charakter besonders entwickeln und für später eventuell eine besondere Rolle im Anime haben wird, überrascht Asuna doch sehr. Meiner Meinung nach macht Asuna eine größere Entwicklung mit, als jeder andere Charakter in Sword Art Online und das mochte ich doch sehr. Am Anfang noch recht klein, zurückhaltend und später eine recht schlagfertige junge Frau, die sich nicht einfach was gefallen lässt.

Andere Charaktere hingegen ändern sich eigentlich so gut wie gar nicht und bleiben von Beginn bis zum Ende gleich. Etwas traurig, aber ist jetzt auch kein wirklicher Kritikpunkt, wo ich sagen würde dass das den Anime kaputt machen würde.

Einzig und allein würde ich eventuell, auch wenn ich ein Fan von Romance in Anime bin, noch sagen das teilweise die Romance etwas unpassend gewählt wurde. Das Ganze brachte zwar einige gute Szenen hervor, aber manchmal doch etwas „unlogisch“, wenn man mal bedenkt das es hier um Leben und Tot geht. Ich persönlich hätte keine Zeit mich da noch um irgendwelche romantischen Sachen zu kümmern. Aber okay, wenn man bei Anime viel logisches erwartet, sollte man vermutlich aufhören diese zu gucken.

Mein Fazit

Man darf natürlich nicht alles aus den Augen verlieren. Auch wenn man der größte Fan eines Anime, Manga oder auch Videospiel ist – so sollte man dennoch nicht alles in den Himmel loben. Alles hat Schwächen und Stärken. Nur ist es bei uns Menschen so das wir gerne die Schwächen verdrängen, wenn wir alles extrem gut finden und irgendwas in den Himmel loben. Auch ich habe so meine Games & Anime / Manga, wo ich ungern zugebe das es Schwächen gibt.

Sword Art Online bleibt natürlich einer meiner Lieblings Anime – ganz klar! Aber natürlich gibt es auch hier Schwächen. Nicht alle Charaktere stechen unbedingt so heraus, wie man es vermutlich gewollt hätte.

Aber dennoch gibt es von mir eine klare Empfehlung für diesen Anime. Ich habe diesen nun mehrmals durchgeguckt und erfreue mich jedesmal aufs Neue. Finde ihn wirklich toll, die Geschichte gefällt mir und auch die Charaktere gefallen mir im allgemeinen, auch wenn ich mit dem ein oder anderen nicht so viel anfangen kann.

Sei jedoch gewarnt! Die 1. Staffel kann man im Grunde in zwei Staffeln aufteilen – mehr oder weniger. Ich bin gespannt, welche Hälfte du von der 1. Staffel gut findest. Für mich war der 2. Teil ein Highlight.

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2 comments

  1. SPOILER!

    Ich finde neben Asuna macht auch Kirito einen immensen Wandel durch. Am Anfang der Einzelgänger, der primär an sein eigenes Überleben denkt, ziemlich unsicher und Probleme hat Anderen zu vertrauen. Am Ende ein Teamspieler, dem nichts wichtiger ist als seine Teamkameraden und natürlich Asuna, der er fast schon absolut blind vertraut. In dem Punkt haben sich er und Asuna eigentlich nicht groß unterschieden, nur das sie aus ihren Schwächen am Anfang etwas anderes gemacht haben, primär weil Kirito das Spiel eben schon aus der Beta kannte, während Asuna (Progressiv Manga) eher da reingestolpert ist.

    Und wieso ist die Romanze unlogisch? Es ist doch Kirito selbst der sagte, dass sie nun mal jetzt in dieser Welt leben und genau das hat auch Asuna von ihm gelernt, dass diese Zeit in SAO eben nicht verschwendet ist. Da würden die Spieler doch viel mehr kaputt gehen, wenn sie wirklich nur noch an das Beenden des Spiels denken und dabei vergessen zu „leben“.

    Ich finde Anime sind nicht so unlogisch wie sie Viele gerne mal hinstellen, oftmals sind einem lediglich Details entgangen (besonders wenn man einen Anime nur einmal gesehen hat) oder man hatte nur eine Sichtweise auf die Dinge angebracht, obwohl es ja fast immer unterschiedliche Sichtweisen gibt, wie man eine Sache betrachten kann. Gerade bei SAO, da ich ein solch großer Fan davon bin, haben mir andere Fans schon viele neue Einblicke gegeben und ich auch ihnen. So konnten wir Gemeinsam schon viele Logiklücken schließen bzw. erklärbarer machen.

    • Hey, danke für deinen Kommentar!

      Ich finde die Entwicklung von Kirito leider nicht so wirklich enorm, wie bei anderen Charakteren. Zumal meiner Meinung nach Asuna der einzige Charakter ist, die eine wirklich große Entwicklung macht.
      Klar, Kirito ändert sich auch, aber halt (für mich) nicht stark genug. Ein Teamspieler war er in gewisser Weise schon von Anfang an, wollte es aber wohl selber nicht so war haben. Aber gut, mag sicherlich jeder auch anders empfinden. 🙂

      Auch, wenn ich die Romanze zwischen beiden super finde und diese auch nicht missen mag, handeln beide für mich einfach etwas unlogisch. Ich persönlich würde halt anders handeln. Aber schon klar das es in einem Anime halt anders zu geht.
      Ich persönlich finde das man gar nicht die Ruhe dazu hätte, irgendwas romantisches zu machen. Das wollte ich einfach mal im Text andeuten.

      Und ich will den Anime auch nicht schlecht reden, schaue ihn selbst sehr oft, zweimal im Jahr ist ein Rewacht mindestens Pflicht! 😀
      Aber es gibt halt paar Sachen die ich nicht so gut finde. Fand auch das Ende der ersten Hälfte von SAO nicht so toll. Das ging relativ schnell, von jetzt auf gleich – dass das Spiel beendet wurde.

      Aber das sind halt auch immer nur so ein paar Kleinigkeiten, im Grunde nichts besonderes oder was bei mir den Anime durchfallen lässt. 🙂

      LG

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