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The Witcher 3 - Wild Hunt

Im Test: The Witcher 3 – Wild Hunt

The Witcher 3 ist ja jetzt schon einpaar Jahre alt, denn 2015 erschien dieses wirklich grandiose Spiel für die Ps4, Xbox One und auch für den PC. Im Grunde habe ich ja jetzt schon gesagt wie das Review ausgehen wird – ich finde das Spiel grandios. Also kann ich den Artikel nun beenden.

Quatsch! Ich muss unbedingt über das Spiel schreiben und euch darüber erzählen und falls du das Spiel noch nicht kennen solltest, dann ist es höchste Zeit das du es dir zulegst, kostet auch nicht mehr ganz so viel und es lohnt sich wirklich!

Für mich immer noch ein unschlagbares Spiel und bis jetzt kam noch kein Game raus, welches mir auch nur annähernd so viel Spaß gemacht hat, wie The Witcher 3. CD Project Red hat hier auf jeden Fall gute Arbeit geleistet.

Darum geht’s in The Witcher 3

The Witcher 3 - Eine fantastische offene Welt
The Witcher 3 bietet eine unglaublich tolle Welt!

Im Grunde kann ich nicht viel zur Story sagen, denn ich möchte ungern das Spiel spoilern, falls du das Game noch nicht gezockt haben solltest oder irgendein anderer da draußen! Aber dennoch werde ich mir jetzt Mühe geben, dir wenigstens etwas über das Spiel bzw. darüber erzählen, worum es genau in dem Game geht.

Wer die letzten beiden Teile gezockt hat, wird sicherlich wissen das es um Geralt von Riva geht. Geralt ist ein sogenannter Hexer, er ist ein Mutant, was sich auch in seinen Fähigkeiten widerspiegelt. Höhere Reflexe, besserer gehör, Geruchssinn und das übliche ebenfalls. Außerdem kann es gut mit einem Schwert umgehen oder eher gesagt, mit seinen beiden Schwertern, denn er trägt bekanntlich zwei Stück.

Wenn ich die Geschichte zusammenfassen müsste, dann in etwa so: Im Grunde geht es zu Beginn des Spiels darum seine geliebte namens Yennefer zu finden. Er geht jeder Spur nach, damit genau dies geschieht. Letztendlich wendet sich das Blatt, denn Ciri wurde gesichtet. Ciri ist die Ziehtochter von Geralt und hat sich schon eine ganze Weile nicht mehr sichten lassen. So beginnt letztendlich eine lange Suche nach Ciri, was allerdings nicht ganz so einfach ist, wie man eventuell denkt. Und als wäre das nicht schon schwierig genug, gibt es auch noch die ein oder anderen Sachen oder Wesen die das Ganze nicht unbedingt einfacher gestalten.

Man bereist nun die Welt als Geralt, um, seine Ziehtochter zu finden und in Sicherheit zu bringen. Dabei trifft man natürlich auf viele neue Gesichter, aber auch auf alte Bekannte, welche man aus den alten Teilen kennt. Wer im Übrigen die alten Teile nicht gespielt hat, ist dies gar nicht schlimm. Recht am Anfang werden Geralt einige Fragen gestellt, womit man im Grunde angibt, was im 2. Teil der Reihe passiert ist um somit die Story oder auch die ein oder andere Quest im Spiel etwas zu verändern. Aber im Grunde trägt das zu keiner großen Veränderung bei.

The Witcher 3 – eine einzigartige Welt

The Witcher 3 kommt mit einer großen, extrem großen Welt daher, welche nun bereist werden möchte. Im Grunde ist man frei und kann sich erst mal austoben und auch eigentlich fast überall hinlaufen. Allerdings sollte man aufpassen das man nicht in Gebiete kommt, wo Gegner ein wesentlich höhere Level haben, als man selbst. Dafür muss man erst einmal etwas aufleveln – dies geht mehr oder weniger fix. Es dauert halt einfach seine Zeit, bis man ein bestimmtes Level erreicht hat, vor allem zu Beginn. Im späteren Verlauf ändert sich dies aber und das Leveln geht recht flott.

Wer übrigens eine frohe Welt erwartet oder eine frohe, bunte und lustige Welt gewohnt ist, sollte hier auf jeden Fall aufpassen, denn The Witcher 3 ist alles andere als froh, bunt und lustig – auch wenn es mit Sicherheit viele NPCs gibt, die lustig sind. Die Welt an sich ist es jedoch nicht, denn es herrscht Krieg , was man auch von Beginn an zu spüren bekommt und nicht jeder Bewohner mag Hexer / Mutanten und dies gibt der ein oder andere NPC auch gerne mal mit einem Kommentar von sich. Also, Ruhe bewahren und einfach ignorieren. Den ein oder anderen kann man bestimmt umstimmen, indem man hilft.

So viel zu tun …

In The Witcher 3 gibt es einiges was auf einen wartet. Dabei ist es völlig egal, ob man sich um die Fragezeichen, welche man auf der Karte findet kümmert, ob man Aufgaben von Bewohnern annimmt, ob nun Hexeraufträge, Schatzsuche oder was auch immer. Man kann sich auch einfach mal entspannen und durch die wunderbare Welt reiten und interessante Orte entdecken. Oder man geht vielleicht auch nur der Hauptgeschichte nach, wobei man da einiges verpassen würde, wenn man alle anderen Aufträge ignorieren würde. Ebenso kann man auch die Zeit damit verbringen ein Kartenspiel namens Gwent zu spielen. Man kann tolle neue Karten für sein Deck erspielen und auch bei einigen Händlern kaufen, ebenso kann man an Turnieren teilnehmen. Auch kann man an Pferderennen teilen und seine Zeit im Spiel schnell mal aus den Augen verlieren. Aber das beste sind letztendlich immer noch die vielen tollen Aufgaben der Bewohner, welche alle unterschiedlich sind und ebenfalls tolle Geschichten parat haben. Es lohnt sich.

Fragezeichen

Schauen wir uns die Fragezeichen doch einmal genauer an, denn davon gibt es eine ganze Menge. Zu Beginn sieht man nicht besonders viele auf der Karte. Aber wenn man mehr auf dieser entdeckt, desto mehr Fragezeichen werden auch angezeigt und irgendwann sieht man lauter Fragezeichen die Map nicht mehr.

Fragezeichen können unterschiedliche Sachen beinhalten. Da wären zum Beispiel die Orte der Macht, welche für eine gewisse Zeit die Intensität der Zeichen erhöhen oder man findet Monsterneste, welche man mit Hilfe von Bombem, welche man selber herstellen kann, zerstört. Auch kann man bei den Fragezeichen Banditenlager, Piraten, Höhlen so wie Schätze entdecken. Im Grunde nichts was die Story an sich weiterbringt, aber es bringt Erfahrung und eventuell auch das ein oder andere tolle Pfundstück, welches vielleicht nützlich ist oder eben verkauft werden kann.

The Witcher 3 bietet sehr viele Aufgaben

Neben der Hauptgeschichte gibt es natürlich, wie in jedem RPG auch, verschiedene Nebenaufgaben die man freiwillig machen kann. Hier kann ich nur dazu raten diese zu machen, denn es lohnt sich wirklich. Und mit lohnen meine ich nicht, wegen den Erfahrungspunkten oder den Belohnungen, sondern wegen der Geschichte, die bei jeder Aufgabe einzigartig und wirklich toll erzählt wird. In keinem anderen Game habe ich dies bis jetzt erlebt, Nebenaufgaben die von der Geschichte / Erzählung locker mit der Hauptgeschichte mithalten können oder gar diese übertreffen. Einfach super und davon gibt es wirklich viele.

Es gibt verschiedene Arten von Aufträgen, die man annehmen kann bzw. Nachgehen darf. Einmal die normalen Aufgaben. Dann haben wir noch die Hexeraufträge, hier muss man meistens am Ende gegen ein Monster kämpfen und dieses töten und dann haben wir noch die Schatzsuche – hier kann man zum Beispiel nützliche Rezepte für Rüstungen oder Waffen finden, welche im Übrigen für später eine wichtige Rolle einnehmen.

Entscheide selbst, was dir wichtig ist

Wie in jedem vernünftigen Rollenspiel gibt es auch in The Witcher 3 die Möglichkeiten seinen Charakter mehr oder weniger anzupassen. Wobei man sich hier natürlich streiten kann ob dies nun zu wenig Möglichkeiten sind oder ob dies so, wie es ist, gut ist.
Sicherlich sind wir uns alle einig das man bestimmt das ein oder andere an der Skillung hätte besser machen könnte. Dies wäre aber auch so das einzige was ich an dem Spiel kritisieren kann. Mit den beiden DLCs wird hier aber auch das ein oder andere noch hinzukommen, so das man Geralt noch mehr individualisieren kann, um seinen eigenen Stile in den Kämpfen mehr mit einbringen zu können.

Aber hauptsächlich stehen im Hauptspiel ein paar Möglichkeiten zur Verfügung, so kann man zum Beispiel die einzelnen Zeichen verbessern und andere Effekte hinzufügen. Ebenso kann man seine Schwertkraft für normale Angriffe und auch schwere Angriffe verstärken. Auch das Schießen mit der Armbrust kann verbessert werden. Oder vielleicht möchte man doch eher das Tränke mehr Gesundheit mit sich bringen, wenn man diese einnimmt. Mit Mutagenen kann man hier sogar noch etwas mehr rausholen, dabei kommt es dann drauf an ob man einen kleinen Mutagen oder großen Mutagen in das jeweilige Feld setzt. So steigt die Intensität z.B von Zeichen um eine gewisse Prozentzahl.

Auf’s Maul gefälligst?

In der Welt von The Witcher 3 befinden sich viele, sehr viele Gegner die einen was böses wollen. Auf jeden Fall meinen diese es nicht besonders gut mit einem. Gegner können hier sowohl Monster als auch Menschen sein zum Beispiel Banditen.

Aber man spielt ja zum Glück Geralt von Riva, der weiß wie man sich richtig verteidigt.
Das Kampfsystem ist eigentlich recht einfach gehalten, aber sehr Actionlastig und interaktiv. Rumstehen und draufhauen wird hier auf Dauer nicht wirklich viel bringen, in Bewegung bleiben, blockieren und angreifen schon eher.

Man wird auch immer mal wieder auf etwas schwierigere Kämpfe treffen, wo es einfach wichtig ist Angriffen auszuweichen und im richtigen Moment anzugreifen. Zum Teil erinnert das System ein bisschen an Dark Souls – wobei es hier nicht ganz so schwer ist wie in der beliebten Souls Reihe.

Man hat die Wahl beim Kampf zwischen schweren und leichten Angriffen, letzteres ist natürlich schneller, haut aber nicht so viel Schaden rein. Ansonsten hat man noch seine Armbrust, welche man auch ganz gut in Kämpfen einbauen kann. Ebenso besteht die Möglichkeit kleinere Zauber zu verwenden oder auch Zeichen genannt.

  • Man kann ein Schutzschild aufbauen …
  • Man kann Gegner wegstoßen …
  • Auch kann man Gegner anzünden …
  • Es bietet sich auch an Gegner eine kurze Zeit mehr oder weniger zu kontrollieren / zu betäuben ( je nach dem wie weit man das Zeichen geskillt hat, kann man hier auch Gegner auf Gegner hetzen. )
  • Für Geister kann man auch eine Fläche auf dem Boden erschaffen, der diese für eine kurze Zeit schwächt und verwundbarer macht.

Neben seinen Schwertern, Zeichen und der Armbrust, kann man auch Bomben herstellen, welche ebenfalls im Kampf sehr nützlich sein können. Es gibt zudem viele Möglichkeiten verschiedene Tränke herzustellen, welche bei gewissen Kämpfen einen enormen Vorteil verschaffen können.

Fazit

Kommen wir doch mal zum Fazit, bevor das Ganze hier noch länger wird als es eh schon ist. Ich würde am liebsten die Zeit noch mal zurückdrehen, damit ich das Spiel noch einmal erleben darf, ohne es zu kennen. Es ist einfach unfassbar gut geworden. CD Project Red hat hier auf jeden Fall einen super Job gemacht und viele Entwickler können sich hier auf jeden Fall mal eine Scheibe abschneiden.

Ich kann auf jeden Fall sagen das The Witcher 3 in Moment mein Lieblings – Game ist, welches ich je gezockt habe. Die Geschichte ist super und wird auch sehr gut erzählt, die Nebengeschichten bieten auch extrem gute Geschichten an, welche zu dieser Welt einfach sehr gut passen.

Aber nicht nur die Story, Gameplay oder die ganzen Nebenaufgaben sind gut gemacht, sondern auch die Charaktere und besonders die große offene und einzigartige Welt. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung!

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