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Eindrücke zur GamesCom 2018

Meine Eindrücke zur Gamescom 2018

Wie auch in den letzten Jahren fand auch dieses Jahr im August die Gamescom statt. Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren eher weniger bis gar nicht dort blicken lassen. Habe mich aber dieses Jahr einfach mal dazu entschieden an einem Mittwoch diese Messe zu betreten.

Im folgenden Artikel möchte ich doch mal über die Gamescom quatschen. Auch wenn ich nur einen Tag dort war und auch an diesem einen Tag nicht besonders lange, möchte ich euch dennoch meine Eindrücke zur Gamescom 2018 mitteilen.

Die Messe für Gamer und die es werden wollen?

Eins ist natürlich klar. Die Gamescom hat selbstverständlich eine Zielgruppe und zwar Gamer. Genau die Leute, wie du und ich es vermutlich sind, die gerne ihre freie Zeit an der Konsole oder auch am PC verbringen und diverse Videospiele zocken. Egal ob Shooter, Rollenspiele, Strategiespiele oder what ever …

Auf der Messe sind über tausende von Aussteller dieses Jahr vor Ort gewesen, die ihre Spiele präsentiert haben. Zum ersten mal konnte man zudem auch Spiele anzocken die noch nicht erhältlich sind bzw. Erst in wenigen Tagen / Wochen gar Monate erscheinen. Simples Konzept, welches auch aufgeht, dies sieht man letztendlich an den jährlichen Besucherzahlen, welche da zustande kommen. Da öffnet sich der ein oder andere Mund schonmal ganz schön weit.

Im Grunde soll hier jeder die Möglichkeit haben seine „Highlights“ anzocken zu dürfen und natürlich auch um neues zu entdecken. Viele nutzen diese Chance, viele hingegen nutzen die Gamescom als einen Ort bzw. eine Veranstaltung um Freunde zu treffen, Leute aus dem Internet welche man gerne kennenlernen möchte oder sogar ihre Idole zu treffen? Egal ob Streamer, Youtube, Entwickler …

Naja, egal … Zurück zu mir und meinem Plan auf die Messe zu gehen.

Mein Tag beginnt …

Der langersehnte Tag ist endlich da. Ich stehe also um 6:45 Uhr auf, damit ich noch genug Zeit habe mich fertig zu machen und noch was zu essen. Alles gar kein Problem.

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mit dem Auto zur Messe zu fahren, weil das mit dem Zug möchte ich mir nicht nochmal antun. Ihr müsst euch das wie folgt vorstellen. Ein Zug, welcher eh schon bis oben hin voll ist und im Grunde keiner mehr reinpasst. Jetzt dürft ihr eure Fantasie spielen lassen, was machen wohl die anderen die auf diesen Zug warten? Quetschen diese sich noch in den Zug, obwohl man hin gewiesen wurde das man dies sein lassen soll, es kommt nämlich in wenigen Minuten ein Ersatzzug. Oder warten diese auf den Nächsten?

Wer auf die erste Antwort getippt hat, liegt vollkommen richtig. Das witzige dabei ist, der nächste Zug ist mindestens genau so voll.

Darauf hatte ich also keine Lust.

Und mich hat es überrascht, ich kam ca. kurz nach Neun in Köln an und fand auch sofort einen Parkplatz, man wurde letztendlich dort hingeführt durch die netten Mitarbeiter der Gamescom. Nur der Preis, für das Parken war schon sehr sehr dreist. Die wollen ernsthaft 10€ haben, für einen Parkplatz, welcher sonst vermutlich nie als Parkplatz genutzt wird. Ich komme jetzt noch nicht drüber hinweg. Und ich dachte das essen sei das teuerste auf der Messer …

Da lag ich wohl falsch.

Ich selber hatte leider kein Ticket um schon um 9 Uhr in die Hallen zu dürfen, daher musste ich noch gut eine Stunde warten. Und ich sah schon das einige Besucher da waren und auch schon darauf warteten reingehen zu dürfen. Es wurde letztendlich immer mehr. Aber das war mir egal, immerhin wusste ich es vom letzten Mal das es sehr voll werden kann.

Um genau 10 Uhr kam ich rein, verlief alles ohne Probleme, Ticket auf meinem Smartphone funktionierte ohne Probleme. Alles wunderbar. Allerdings ist mir hier schon das ein oder aufgefallen wo ich mir wirklich dachte ob ich dies gerade träume …
Es gab doch ernsthaft Leute, die mit einem Kinderwagen zur Gamescom gefahren sind. Dieser Wagen war übrigens nicht dafür gedacht um diesen mit Merch vollzupacken, zumindest hoffe ich dies.

NEIN!

In diesen Wagen befanden sich wirklich Kinder, welche schätzungsweise zwischen 1-3 Jahre alt waren … Kinder, in einem Alter wo man noch nicht mal selber laufen und reden kann. Kinder, die gar nicht wissen was los ist. Mal wirklich, was ist bei euch eigentlich schief gelaufen? Entweder man holt sich jemanden der sich um die Kinder kümmert oder, wenn man niemanden findet, geht man einfach nicht auf die Gamescom. Viel verpassen kann man eh nichts, in den ganzen Streams auf Twitch bekommt man wesentlich mehr mit, als wenn man selber vor Ort ist.

Nun, wie dem auch sei.

Als ich dann die ersten hallen durchsucht habe, bin ich auch schon an den ein oder anderen extrem langen Warteschlangen vorbei gelaufen. Teilweise waren diese so lang das man sich auf 4-5 Stunden Wartezeit einstellen musste. Besonders bei Tomb Raider und auch Spiderman war es eigentlich nicht möglich sich dort anzustellen um die Chance zu haben dieses Spiel in den nächsten 2-3 Stunden spielen zu können.

Eigentlich schade, dies waren letztendlich genau die Spiele, die ich gerne anzocken wollte. Aber seien wir mal ehrlich, die Gamescom ist einfach keine Messe mehr, wo man Spiele einfach mal eben so anzocken kann.

Das gute an der ganzen Sache war, weil ich so früh dort war, die Gänge zu den Hallen selbst, waren relativ leer. Die Hallen waren gut erreichbar und ebenfalls nicht ganz so voll. Jedoch änderte sich dies um 11:30 Uhr schlagartig. Als ich dann das erste mal von der Halle 5 auf einen der besagten Gänge wollte, um zur Halle 9 zu gelangen, traf mich ein dezenter Schlag. Ich fragte mich, wo auf einmal die Menschen her kamen. Es war plötzlich so voll, die Luft änderte sich ebenfalls von jetzt auf gleich. Man konnte jetzt keinen Schritt mehr vor dem anderen setzen, ohne einen anzurempeln. Ab diesem Punkt ging alles nur noch im Millimeter Takt vorwärts.

An diesem Punkt war ich auch so weit das ich mich entschieden habe das Messegelände um ca. 13 Uhr zu verlassen.

Jaja, kann der denn nur meckern?

Nein, ich kann auch anders. Nur liefert mir die Gamescom leider keinen anderen Grund. Teilweise ist das alles einfach nicht gut geplant. Das Konzept müsste meiner Meinung nach komplett überarbeitet werden. Man merkt einfach das man hier nur noch auf Profit aus ist, man versucht jedes Jahr den Besucherrekord vom letzten Jahr zu topen und das ist einfach auf Dauer irgendwann nicht mehr tragbar.

Oh, sorry … Ich meinte, dies ist im Grunde jetzt schon nicht mehr tragbar.

Vielleicht sollte man einfach mal mehr Tage einführen, damit man die Besucherzahlen einfach besser aufteilen kann. Eventuell auch einen 18+ Tag oder zwei Tage einführen. Ich habe nichts gegen Kinder, also nicht falsch verstehen, nur die Gamescom ansich lohnt sich im Grunde erst ab einem bestimmten Alter. Und wie gesagt, dass Leute mit Kinderwagen ohne Probleme die Messe betreten können, finde ich auch sehr fragwürdig. Mal von der enormen Menschenmasse abgesehen, ist es auch einfach viel zu laut für Babys …
Außerdem nehmen diese auch wieder vermehrt Platz weg und es ist noch schwieriger durch die Hallen zu kommen, als es eh schon ist.

Und was ich auch nervig fand, man sperrte plötzlich ganze Eingänge zu Hallen ab und musste noch weiter drumrum laufen. Allein hier merkt man ja schon das man einfach zu viele Besucher hat, wenn man zu solchen Maßnahmen greifen muss.

Ich hatte es auf jeden Fall nicht ganz so schlimm in Erinnerung, man sagte mir zu dem das es von Jahr zu Jahr auch immer schlimmer wird. Nun gut … Schade eigentlich.

Ich selber habe mich dazu entschieden, wenn ich die Gamescom noch mal besuchen sollte, dann nur noch an einem Dienstag, am Pressetag.

Aber mal zu euch, wie waren denn eure Eindrücke zur Gamescom 2018? Wie hat es euch denn gefallen?

Lasst gerne ein Kommentar hier oder schreibt auf Twitter eure Eindrücke dazu, einfach den Hashtag #DieSchreiterGC18 dazuschreiben, damit wir dies auch lesen. 🙂

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